Die Finanzierung des THW-Bauprogramms für weitere 140 Neubauten wurde erst kürzlich in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des deutschen Bundestages zusammen mit dem Haushalt 2026 verabschiedet. Damit ist der Weg zu bundesweit insgesamt 200 Neubauten — einem davon in Pfungstadt — geebnet. Neben Geld vom Bund braucht es aber auch ein ausreichend großes Grundstück. Um die passenden Bedingungen für einen Neubau am bisherigen Standort zu schaffen, hat der Ortsverband mit dem benachbarten TSV Pfungstadt eine praktikable Lösung gefunden: Der Sportverein hat sich bereit erklärt, einen Teil seiner Fläche an das Pfungstädter THW abzugeben.
Durch diese Erweiterung würde das THW-Gelände die Anforderungen für einen Neubau erfüllen. Dieser darf allerdings per Gesetz nur auf Bundeseigentum oder Erbpacht errichtet werden, nicht auf städtischem Grund. Der Ortsbeauftragte des Pfungstädter THW, Richard Jundt, hat daher den Magistrat der Stadt Pfungstadt gebeten, ein Angebot zum Kauf oder für die Erbpacht für das Grundstück samt Erweiterung auf TSV-Gelände an die zuständige Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zu schicken und die Verhandlungen mit dieser aufzunehmen. Die Pfungstädter THW-Helfer/innen hoffen jetzt auf einen positiven Bescheid, damit der Bau der neuen Unterkunft bald realisiert werden kann.
Mehr zum THW-Bauprogramm:
- Dossier zum Bauprogramm:https://www.thw.de/SharedDocs/Dossiers/DE/Inland/dossier_bauprogramm_/dossier_bauprogramm.html
- Nachricht zum Thema auf der Webseite der THW-Bundesvereinigung: https://thw-bv.de/was-wir-machen/neuigkeiten/detail/haushalt-2025-beschluesse-fuer-das-thw

